BMD Export: So übergeben Sie Daten an Ihren Steuerberater
7. Juli 2025 | 5 Min. Lesezeit
Der Monatsabschluss steht an, und Ihr Steuerberater braucht die Daten. Ordner voller Papierrechnungen durchblättern? Das muss nicht sein. Mit dem BMD-Export übertragen Sie Ihre Umsätze und Kundendaten digital an Ihren Steuerberater – fehlerfrei und in Sekunden. Wir erklären, wie das funktioniert.
Was ist BMD NTCS?
BMD NTCS ist die am weitesten verbreitete Buchhaltungssoftware in Österreich. Rund 70 Prozent aller österreichischen Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder arbeiten mit BMD. Das System verarbeitet Buchhaltungsdaten, Lohnverrechnung, Bilanzierung und Steuererklärungen.
Wenn Ihr Steuerberater mit BMD arbeitet, erwartet er Ihre Daten idealerweise in einem Format, das direkt in sein System importiert werden kann. Genau das leistet der BMD-Export.
Warum nutzen so viele Steuerberater BMD?
BMD hat sich in Österreich als Standard durchgesetzt, weil die Software speziell auf österreichisches Steuerrecht zugeschnitten ist. Sie wird laufend an gesetzliche Änderungen angepasst und bietet Schnittstellen zu FinanzOnline, der Sozialversicherung und vielen anderen Systemen. Für Steuerberater ist BMD das zentrale Werkzeug, mit dem sie die Buchhaltung ihrer Klienten effizient verarbeiten.
Der Export-Prozess: So einfach geht es
Mit volvi exportieren Sie Ihre Daten in wenigen Schritten im BMD-kompatiblen Format:
- Schritt 1 – Zeitraum wählen: Wählen Sie den gewünschten Abrechnungszeitraum aus – z. B. ein Monat oder ein Quartal.
- Schritt 2 – Export starten: Mit einem Klick auf „BMD Export" wird eine CSV-Datei erzeugt, die alle relevanten Buchungsdaten enthält.
- Schritt 3 – Datei an Steuerberater senden: Laden Sie die Datei herunter und senden Sie sie per E-Mail an Ihren Steuerberater. Dieser importiert die Datei direkt in BMD NTCS.
Der gesamte Vorgang dauert weniger als eine Minute.
Was wird exportiert?
Der BMD-Export umfasst alle Daten, die Ihr Steuerberater für die laufende Buchhaltung benötigt:
- Ausgangsrechnungen: Alle im gewählten Zeitraum erstellten Rechnungen mit Rechnungsnummer, Datum, Nettobetrag, Steuersatz und Bruttobetrag.
- Kundenstammdaten: Name, Adresse und UID-Nummer Ihrer Kunden, damit der Steuerberater die Personenkonten in BMD anlegen kann.
- Steuersätze: Die korrekte Zuordnung zu den österreichischen Steuersätzen (20 %, 10 %, 13 %, 0 %).
- Zahlungsinformationen: Offene und bezahlte Rechnungen für den Abgleich mit dem Bankkonto.
Vorteile des digitalen Datenaustauschs
- Keine Tippfehler: Wenn Ihr Steuerberater Ihre Rechnungen manuell abtippen muss, schleichen sich leicht Fehler ein. Beim digitalen Import werden die Daten 1:1 übernommen.
- Zeitersparnis: Der Export dauert Sekunden statt Stunden. Auch Ihr Steuerberater spart Zeit, weil er die Daten nicht manuell erfassen muss.
- Weniger Rückfragen: Da alle Daten vollständig und korrekt formatiert sind, gibt es weniger Nachfragen zu einzelnen Belegen.
- Geringere Steuerberaterkosten: Viele Steuerberater berechnen nach Zeitaufwand. Je weniger manuelle Arbeit anfällt, desto günstiger wird die Buchhaltung für Sie.
Tipp: Informieren Sie Ihren Steuerberater
Bevor Sie den BMD-Export zum ersten Mal nutzen, sollten Sie Ihren Steuerberater kurz informieren. Teilen Sie ihm mit, dass Sie künftig die Daten im BMD-Format liefern werden. In der Regel freuen sich Steuerberater darüber, weil es ihre Arbeit erleichtert.
Klären Sie außerdem folgende Punkte:
- Wie häufig sollen die Daten gesendet werden? (monatlich, vierteljährlich)
- Gibt es spezielle Kontenrahmen oder Kostenstellen, die berücksichtigt werden sollen?
- Sollen die Rechnungs-PDFs zusätzlich als Belege mitgesendet werden?
Erfahren Sie mehr über den BMD-Export in volvi.
Fazit
Der BMD-Export spart Ihnen und Ihrem Steuerberater Zeit, reduziert Fehler und macht die Zusammenarbeit effizienter. Statt Ordner mit Papierrechnungen abzuliefern, genügt eine einzige Datei. Einfacher geht es nicht.
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